Der weltweite Flugverkehr war am 13. Juni erheblich beeinträchtigt, da der eskalierende Konflikt zwischen Israel und dem Iran zur Annullierung oder Umleitung von Hunderten Flügen in Europa und dem Nahen Osten führte. Laut Eurocontrol waren bis zum Vormittag rund 1.800 Flüge betroffen, darunter 650 Annullierungen. Dies hatte erhebliche Auswirkungen auf den Passagierverkehr und den Flugbetrieb.

Flugverfolgungsdaten von FlightAware zeigten weltweit 15.964 Verspätungen und insgesamt 928 Annullierungen am selben Tag, davon 168 auf US-Flughäfen. Die Störungen ereigneten sich vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden geopolitischen Krise, in deren Folge Militärschläge zur Schließung mehrerer regionaler Lufträume führten. Verkehrsflugzeuge mieden den Luftraum über Iran , Israel , Jordanien , Syrien und dem Irak , und die großen Flughäfen in Teheran, Tel Aviv und Amman wurden für den Passagierverkehr komplett gesperrt.
Die Einstellung des Flugverkehrs in diesen Regionen beeinträchtigte die Luftkorridore zwischen Europa und Asien erheblich. Die betroffene Route ist für viele internationale Langstreckenflüge von entscheidender Bedeutung, insbesondere da der Luftraum über Russland und der Ukraine aufgrund der anhaltenden Konflikte weiterhin unzugänglich ist. Fluggesellschaften mussten die Flugzeiten über alternative Routen verlängern oder Flüge ganz streichen, was die ohnehin schon angespannten Flugpläne zusätzlich belastete.
Große Fluggesellschaften wie Emirates , Etihad , Qatar Airways, Air India und Lufthansa passten ihre Flugpläne an die sich entwickelnde Situation an. Emirates kündigte die Einstellung von Flügen von und nach Irak, Jordanien, Libanon und Iran an. Air India bestätigte die Umleitung mehrerer transkontinentaler Flüge, darunter auch einiger Flüge in die USA und nach Europa. Die israelischen Fluggesellschaften El Al und Israir evakuierten vorsorglich Flugzeuge vom Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv.
Der Ben-Gurion-Flughafen wurde am 13. Juni vollständig für den kommerziellen Flugbetrieb geschlossen, was die Störungen im gesamten Nahen Osten verschärfte. Die Schließung hatte weitreichende Auswirkungen und betraf nicht nur Reisen nach Israel, sondern auch Anschlussflüge und Strecken, die auf Drehkreuze im Nahen Osten angewiesen sind. Große Medien berichteten, dass Fluggesellschaften weltweit aufgrund erhöhter Sicherheitsbedenken und eingeschränktem Luftraum gezwungen waren, Flüge umzuplanen oder zu streichen.
Weitere Fluggesellschaften wie Air France, Ryanair und Wizz Air setzten ebenfalls Flüge von und nach Israel aus, ohne dass ein Zeitplan für die Wiederaufnahme vorliegt. Die sich entwickelnde Situation erschwert die Routenplanung und Passagierlogistik, und die betroffenen Fluggesellschaften haben nur begrenzte Alternativen. Da die Sicherheitslage weiterhin instabil ist, erwarten Branchenbeobachter weitere Störungen im internationalen Reiseverkehr.
Fluggesellschaften stimmen sich mit den Luftfahrtbehörden ab, um Routen neu zu bewerten und den Betrieb wieder aufzunehmen, sobald die Bedingungen es zulassen. Passagieren, die durch Europa, den Nahen Osten oder auf Langstreckenflügen mit Verbindungen zu den betroffenen Regionen reisen, wird empfohlen, sich bei ihren Fluggesellschaften über die neuesten Entwicklungen zu informieren. – Von MENA Newswire News Desk.
